Lesemonat – Juni

Hallo ihr lieben,

Auf Instagram teile ich schon seit ein paar Monaten immer am Ende des Monats bzw. am Anfang des Neuen, welche Bücher ich gelesen habe und habe total Lust bekommen, das auch hier auf meinem Blog zu machen.

Hier kommt also mein Lesemonat Juni.

Ich komme auf 5 Bücher und ein Hörbuch. Schreibt mir gerne in die Kommentare, wie viel ihr gelesen habt, und welches euer Highlight war.


• Lyssa Kay Adams „The secret Bookclub“

Meine Rezension zu diesem Buch habe ich ja gerade vor ein paar Tagen schon gepostet. Ich war echt begeistert von diesem Buch, weil es eine witzige, kreative Idee war, die gut umgesetzt wurde. Ein paar kleinere Kritikpunkte gab es allerdings schon, weswegen ich einen halben Punkt abziehe und 4/5 🌟 vergebe.



• Mona Kasten „Trust Again“

Ich liebe die Again-Reihe und fand die Geschichte um Dawn und Spencer auch beim zweiten Lesen wieder wunderschön. Das Thema vertrauen finde ich in Beziehungen sehr wichtig und fand es richtig gut, wie die beiden an ihrem Vertrauen zueinander gearbeitet haben und voneinander gelernt haben trotz ihrer schweren Vergangenheit sich anderen wieder zu öffnen. 5/5 🌟




• Sarina Bowen „Never let me down“

Ich mochte die Geschichte an sich sehr gerne und fand sie gut umgesetzt. Es war spannend einen Blick hinter die Kulissen des Rockstarlebens zu bekommen, ohne, dass der Musiker auch gleichzeitig der Protagonist bzw. der Schwarm der Protagonistin ist. Außerdem mag ich Sarina Bowen’s Schreibstil richtig gerne! Weil ich das Buch aber streckenweise doch ein bisschen langatmig fand, und mir beim Ende das gewisse Etwas gefehlt hat, gibts einen Punkt Abzug. 4/5 🌟



• Tillie Cole „All your Kisses“

Dieses Buch konnte mich nicht so sehr überzeugen. Fairerweise muss man aber sagen, dass es mich vermutlich vor allem wegen des Vergleiches enttäuscht hat. Denn Tillie Coles Buch „A wish for us“ ist bis jetzt eins meiner Jahreshighlights. Ich muss leider sagen, dass mich bei „All your kisses“ das Alter der Protagonisten und die manchmal sehr kitschigen Liebeserklärungen am Ende doch sehr gestört haben. Und auch wenn das doch gewichtige Punkte sind, war es Alles in Allem aber trotzdem schön zu lesen. Deswegen gibt es trotzdem 3/5 🌟



• Lilly Lucas „New Beginnings“

War das zweite Buch diesen Monat, dass ich zum zweiten Mal gelesen habe, und hat mich wieder zu 100% verzaubert. Die Geschichte von Lena und Ryan spielt in einer traumhaften Bergkulisse, die man sich super vorstellen kann, hat witzige, liebenswerte Protagonisten und ist einfach ein rundum Lesegenuss. 5/5 🌟



• Kelly Oram „Cinder und Ella

Ich hatte Lust mal wieder ein Hörbuch zu hören und habe mich für eins meiner absoluten Lieblingsbücher entschieden. Die Geschichte ist wunderschön, die Protagonisten sind tolle, komplexe Charaktere und das schwierige Thema Verletzung/Behinderung wird in der richtigen Mischung aus ernsten und leichtherzigen Situationen behandelt. Den halben Punkt Abzug gibt es beim Hörbuch dafür, dass ich mich an die beiden Sprecher erstmal gewöhnen musste und erst nach ein paar Kapiteln mit ihnen warm geworden bin. 4,5/5 🌟

The secret Bookclub

Autorin: Lyssa Kay Adams

Verlag: Kyss

Erschienen: 21.4.2020

Seitenzahl: 400

ISBN: 978-3-499-00264-9


Ein Buchclub? Das ist euer großer Plan zur Rettung meiner Ehe?

Darum gehts:

Gavins Frau Thea möchte die Scheidung. Aber sie ist die Liebe seines Lebens. Und so macht er mit, als ein Freund in mit zum Treffen des Secret Bookclub nimmt. In diesem Club lesen Männer Liebesromane, um ihre Frauen/Freundinnen besser zu verstehen. Zunächst ist Gavin skeptisch. Doch sowohl er, als auch Thea werden überrascht.


Das sage ich…

...zum Inhalt:

Die Idee ist witzig. Und so ist auch das Buch. Ich fand es sehr unterhaltsam und kurzweilig und habe „The secret Bookclub“ sehr gerne gelesen! Die Geschichte selber ist schnell zusammengefasst: Gavin versucht Thea zurückzugewinnen. Thea streubt sich dagegen. Es gibt Deals, Hin und Her und immer wieder die Frage, danach, was eigentlich wirklich schiefgegangen ist in der Beziehung. Das Buch wird hauptsächlich von den Protagonisten und der Chemie zwischen ihnen vorrangetrieben, deswegen ist das tatsächlich auch schon alles, was es inhaltlich zu sagen gibt.

…zu den Protagonisten:

Ich fand es spannend, wie zu Beginn des Buches beide Protagonisten in vielerlei Hinsicht sämtliche schlechte Stereotype ihres Geschlechts verkörpern und beide diesbezüglich eine große Entwicklung durchmachen. Die Entwicklung der beiden alleine und die daraus resultierende Entwicklung der beiden als Paar ist sehr gut gelungen und macht das Buch von vorne bis hinten sehr rund. Gleichzeitig führt diese Charakterkonstellation zu manchen sehr witzigen, dramatischen und liebesbuchtypischen Momenten.

Gavin ist Profisportler. Er ist sportbegeistert, trinkt gerne mit seinen Freunden, redet nie über seine Gefühle und ist beleidigt, als seine Frau ihm sagt, dass er im Bett nicht so gut ist, wie er denkt. Ich fand es am Anfang des Buches sehr leicht zu verstehen, warum Thea sich von ihm trennen will, habe aber schon nach eingen Seiten Sympathie für ihn entwickelt und mochte ihn als Protagonisten wirklich gerne. Er bekommt Momente, wie zum Beispiel, als er auf einer Party seine Frau verteidigt und darüber in eine Prügelei gerät, in denen ganz klar wird, wie viel er tatsächlich für Thea empfindet und ich fand es gut, dass diese Gefühle auch nicht in Frage gestellt werden, sondern es vielmehr darum geht, dass Liebe eben manchmal nicht ausreicht, wie es im Buch mehrfach heißt. Es geht darum, wie er lernt nicht nur immer wieder zu sagen, was er fühlt, sondern es auch zu zeigen und daraus wirklich Rücksicht und Respekt folgen zu lassen. Ein weiterer Punkt ist, dass er stottert. Dieser Sprachfehler ist im Buch nicht allzu sehr thematisiert und ist trotzdem immer wieder ein wichtiges Merkmal, das ihn als Charakter beeiflusst, wie zum Beispiel, als es in einer Streitsituation zu großem Frust seinerseits führt.

Thea reagiert zu Beginn des Buches wirklich über und gibt Gavin keine Chance sich zu erklären. Sie ordnet sich ihm insofern unter, als sie nie wirklich formuliert hat, wie wenig sie das Leben als Spielerfrau schätzt und ihre eigenen Interessen und Wünsche nur selten formuliert und einfordert. Auch sie lernt man aber sehr schnell lieben, zum Beispiel dadurch, wie sie mit Gavins Stottern umgeht und wie liebevoll sie ihren Töchtern gegenüber ist. Ihre Entwicklung ist spannend, weil sie sich eigestehen muss, wie sehr ihre Vergangenheit sie tatsächlich beeinflusst. Zudem muss sie selber einsehen, dass sie ihre eigenen Gefühle und Bedürfnisse tatsächlich oft hinteh angestellt hat und lernen muss andere tatsächlich mit einzubeziehen und für sich einzustehen.

Gavin und Thea als Paar sind zuckersüß. Am Anfang stehen noch viele Streitgespräche, aber es wird immer deutlicher, wie sehr die beiden eigentlich zusammen sein wollen und warum sie ursprünglich als Paar so gut funktioniert haben. Das Buch ist zwar teilweise sehr auf die körperliche Seite dieser Beziehung fokussiert, aber es wird immer wieder deutlich, dass die Probleme im Bett auf andere Probleme zurückzuführen sind. Als die beiden zum Beispiel auf ein von Gavin angeordnetes Date gehen, und Thea überrascht davon ist, dass er sich ganz auf ihre Hobbies und Interessen eingelassen hat zeigt sich, wie sehr sie sich aus dem Blick verloren haben. Es ist super schön zu lesen, wie sie langsam aber sicher offener miteinander werden und sich in gewisser Weise noch einmal neu kennenlernen.

…zum Stil:

Viel Emotion, witzige Pointen und interessant eingesetzte Perspektivwechsel sind die Merkmale, die mir zum Stil dieses Buches einfallen. Das Buch ist in der dritten Person geschrieben. Mal wird aus Theas Sicht geschrieben, mal aus Gavins. Was mich am Anfang irritiert hat, und was ich am Ende sehr gerne mochte war, dass diese Perspektive manchmal ganz aprubt wechselt. Mir hat das in einigen Passagen ein noch starkes Gefühl von Nähe zu den Charakteren gegeben und gleichzeitig das Gefühl, dass die Gedanken und Gefühle der beide sehr starkt miteinander verwoben sind.

Heißt also:

Eine tolle Idee, toll umgesetzt. Ich habe „The secret Bookclub“ sehr gerne gelesen und empfehle es unbedingt weiter! Einen halben Punkt Abzug gibt es für den Fokus, der meiner Meinung nach manchmal zu sehr auf der körperlichen Seite der Beziehung zwischen den beiden lag, obwohl die ganze Zeit deutlich wurde, dass die nicht das eigentliche Probem ist.

Bewertung: 4.5 von 5.

Die Tribute von Panem – X (Das Lied von Vogel und Schlange)

Autorin: Suzanne Collins

Verlag: Oetinger

Erschienen: 11.5.2020

Seitenzahl: 608

ISBN: 978-3-7891-2002-2


(…) was schon so viele andere begreifen mussten, die es mit ihm aufnehmen wollten. Was eines Tages ganz Panem erfahren würde. Was unvermeindlich war. Snow landet immer oben.

Darum gehts:

Das Prequel zur „Tribute von Panem“-Reihe spielt zur Zeit der zehnten Hungerspiele. Coriolanus Snow ist Mentor. Lucy Gray Baird sein Tribut.


Das sage ich…

...zum Inhalt:

Ich fand die Original-Trilogie wirklich spannend und mochte die Prämisse sehr gerne. Ich fand es toll hier wieder in diese Welt abtauchen zu können und sowohl zu den Spielen, als auch zu einigen Charakteren mehr Hintergrund zu bekommen. Trotz der klaren Verbindung zur Trilogie um Katniss und Peeta erzählt dieses Buch aber seine eigene Geschichte. Spannend, fesselnd, tiefsinnig.

…zu den Protagonisten:

Eine Meinung, die ich zu diesem Buch schon oft gelesen habe, und der ich volkommen zustimmen kann ist die: Suzanne Collins beweist mit diesem Buch, dass auch unsymphatische, böse Protagonisten eine Geschichte tragen können. Snow war mir wirklich unsymphatisch und gleich zu Beginn erkennt man seine egoistische, häufig böswillige Art. Trotzdem ist er ein spannender Charakter, bekommt immer wieder Augenblicke der Menschlichkeit und ist ein Charakter, der dieses Buch wirklich lesenswert macht. Man entwickelt Verständnis für sein Handeln in der später spielenden „Tribute von Panem“-Reihe und lernt ihn gleichzeitig nur noch mehr nicht zu mögen.

Lucy Gray ist ein interessanter Kontrast zu ihm. Sie weiß genau, was sie will und ist mit ihrer lyrischen, musikalischen Art jemand, mit dem man gerne in den Hungerspielen mitfiebert. Sie ist trotz ihrer schlechten Ausganssituation jemand, der sich nicht in die Opferrolle begibt und das fand ich vor allem in der Dynamik spannend. Sie weiß sich zu wehren, gewinnt Leute für sich und ist ganz anders, als Snow es erwartet hätte.

…zum Stil:

Die Welt von Panem hat mir wieder sehr gut gefallen. Suzanne Collins schafft es einfach einen durch ihren Schreibstil zu fesseln und mitzunehmen. Sie schreibt unaufgerergt, leicht zu lesen und doch an den richtigen Stellen mit sehr viel Gefühl und Tiefgang. Sie schafft es die Charaktere so zu beschreiben und zu umschreiben, dass man sie gut nachvollziehen kann und man trotz Allem irgendwie doch ein wenig Mitgefühl für den jungen Coriolanus entwickelt.


Heißt also:

Ein Buch, das sich wirklich lohnt! Spannend, temporeich und gefühlvoll.

Bewertung: 5 von 5.

Top 10 – Liebesdreiecke in Büchern

Jeder kennt sie: Liebesdreiecke. In vielen Büchern, Filmen und Fersehshows kommen sie vor. Und es gibt sie in so vielen Varianten und aus so vielen Gründen. Hier stell ich euch meine Lieblingsdreiecke vor.


1 – Wanda/Melanie, Ian und Jared („Seelen“)

Gleich der erste Punkt auf dieser Liste ist sehr besonders. Denn eigentlich handelt es sich um zwei Paare bzw. zwei Liebesgeschichten zwischen je zwei Menschen. Was aber, wenn eine eine „Seele“ ist, die einen menschlichen Wirtskörper bewohnt? Ich fand dieses Liebesgeschichte spannend, weil die Linie zwischen Wanda und Melanie teilweise sehr deutlich ist und teilweise sehr verschwommen. Es ist eine vewirrende und komplizierte Situation, die mich gefesselt hat. Die Beziehungen werden wunderschön erzählt mit allen aufs und abs. Es beginnt damit, dass sowohl Wanda, als auch Melanie Jared lieben. Als Ian allerdings mit ins Bild kommt und Wanda Gefühle für ihn entwickelt wird es kompliziert: Denn nun ist es wie gesagt ein Liebesviereck. Und zwar dadurch, dass Wanda und Melanie sich immer noch einen Körper teilen.


2 – Lara-Jean, Peter und John („P. S. I still love you“)

Wer meinen Beitrag zu „To all the boys i’ve loved before“ gelesen hat weiß, wie toll ich den Film und die Buchreihe dazu fand. Lara-Jean und Peter sind super zusammen und zu Beginn des zweiten Bandes folgt man erst einmal Lara-Jean, wie sie Peter ihre Gefühle gesteht. Was ich an diesem speziellen Dreieck so schön finde ist, dass es hier nicht wie ein Ultimatum hingestellt wird und das Mädchen sich unbedingt entscheiden muss. Denn für Lara-Jean ist ziemlich klar, wem ihr Herz gehört. Es geht viel mehr darum, wie uns unterschiedliche Dinge mit Menschen verbinden können und wie uns manchmal andere schöne Freundschaften und Beziehungen erst ganz deutlich machen, was wirklich wichtig ist und uns das schätzen lassen, was wir haben.


3 – Elena, Damon und Stefan („Tagebuch eines Vampirs“)

Ein Liebesdreieck, das ich toll fand, weil es eines von denen ist, bei denen man tatsächlich in beiden Optionen eine gute Partie sieht. Auch wenn das zu Beginn nicht der Fall ist. Damon und Stefan sind Brüder. Sie verlieben sich in das gleiche Mädchen. Catherine. Die Buchreihe erzählt aber nicht die Geschichte dieser drei. Denn Damon und Stefan sind Vampire und nachdem sie feststellen müssen, dass Catherine beide nur benutzt hat, ist es umso dramatischer, als sie einige Jahrhunderte später ihrer Doppelgängerin Elena begegnen. Elena verliebt sich in Stefan und lange Zeit ist Damon einfach der Böse. Verschiedenste Situationen und Umstände führen allerdings dazu, dass auch zwischen Elena und Damon die Funken sprühen. Die Brüder sind so unterschiedlich und gehen so unterschiedlich mit dem Vampir-Dasein um, dass sich zwei Dynamiken entwickeln, die beide auf ihre Weise wirklich toll sind. Auch in der Serie („The Vampire Diaries“), die auf dieser Buchrreihe basiert wird dieses Liebesdreieck aufgegriffen und toll dargestellt.


4 – Katniss, Peeta und Gale („Die Tribute von Panem“)

Ähnlich wie in der „To all the boys…“-Reihe geht es auch hier nicht unbedingt darum, für wen eigentlich das Herz schlägt. Denn in einer Welt so grausam, wie die, in der diese Reihe spielt, ist es nicht einfach überhaupt den Kopf für die Liebe zu haben. Katniss und Gale verbindet eine jahrelange Freundschaft und das gemeinsame Jagen. Die beiden sind ein eingespieltes Team und haben schon viel miteinander erlebt. Und doch ist es Peeta, der mit Katniss in der Arena der Hungerspiele kämpft. Er ist derjenige, der dieses Trauma nachvollziehen kann und mit dem sie eine über längere Zeit gespielte Romanze verbindet. Es ist also durchaus verständlich, dass Katniss sich hin und hergerissen fühlt, als sie erfährt, das beide Gefühle für sie haben.


5 – Ridge, Maggie und Sydney („Maybe Someday„)

Aus irgendeinem Grund ist es fast immer eine Frau, die sich zwischen zwei Männern entscheiden muss. Hier ist es andererum. Und es ist herzzerreißend und schön! Ridge hat eine Freundin. Maggie ist lieb und zuvorkommend und wirklich toll. Doch dann taucht Sydney auf. Diese Geschichte ist so toll, weil sie nicht einfach drei Menschen zusammenwirft. Die beiden Mädchen sind sich durchaus bewusst, dass Ridge zwischen ihnen steht und beide sind verständnisvoll und wollen kein Ultimatum stellen. Ridge ist ebenfalls schön charakterisiert. Man merkt, wie viel ihm an Maggie liegt und wie sehr er ihr treu bleiben möchte.


6 – Clary, Jace und Simon („Chroniken der Unterwelt“)

Noch eine Fantasy-Buchreihe mit einem Liebesdreieck. Dieses hier ist interessant, weil Clary nie darüber nachgedacht hat, dass ihr bester Freund Simon Gefühle für sie haben könnte. Und ganz lange ist die Option einer Beziehung auch einfach nicht gegeben. Es ist super erzählt und toll aufgebaut, wie sich das ganze am Ende doch zu einem Dreieck entwickelt und am Ende auflöst.

7 – Autumn, Connor und Weston („Bring down the stars“)

Eine tolle Idee, meiner Meinung nach nicht so gut umgesetzt. Dieses Liebesdreieck ist für mich eines von denen, bei denen es nicht wirklich zwei Optionen gibt. Denn obwohl Autumn mit Connor zusammenkommt, stand für mich nie wirklich in Frage, dass sie eigentlich mit Weston zusammengehört. Denn Weston ist derjenige, der die Gedichte schreibt, die sie so begeistern und die sie über Connor bekommt. Sie denkt es sind seine. Connor ist ein toller Kerl, aber für mich hatten er und Autum nie wirklich Chemie.


8 – Allie, Noah und Lon („Wie ein einziger Tag“)

Die Jugendliebe ist aufgrund zu großer Standesunterschiede auseinandergegangen. Doch nun steht die Verlobung mit einem Anderen an und plötlzlich ist sie wieder in Gedanken. So geht es Allie, als sie kurz davor ist Lon zu heiraten. Und so sucht sie Noah auf. Lon ist eine sehr gute Wahl und trotzdem kann sie Noah nicht loslassen. Vor allem, als sie erfährt, dass er eigentlich die ganze Zeit wieder Kontakt aufnehmen wollte. Ein wunderschönes Liebesdreieck, das auch wieder toll beide Jungs zu einer realistischen Option macht und uns an den Gedanken der Protagonistin teilnehmen lässt. Die Rahmenhandlung macht das ganze nur noch romantischer.


9 – Cassia, Ky und Xander („Die Auswahl“)

Diese Buchreihe von Allie Condie ist meiner Meinung nach wirklich zu wenig bekannt. Eine wirklich kreative, neue Prämisse und ein Liebesdreieck vom Feinsten. Ähnlich wie in „Die Tribute von Panem“ ist einer der Männer der langjährige beste Freund. Und Cassia freut sich, als Xander derjenige ist, der vom System als ihr idealer Partner ausgesucht wird. Und doch: Als sie von Ky erfährt, der durch einen Fehler ebenfalls in ihrer Auswahl auftaucht, fällt es ihr garnicht leicht die Entscheidung anzunehmen. Eine wirklich schöne und spannende Dystopie mit unterschiedlichen und tollen Dynamiken zwischen der Protagonistin und den beiden Männern.


10 – Bella, Edward und Jacob („Twilight“)

Eines der am meisten diskutierten Liebesdreiecke der Teeniefilm- und Fantasybuchgeschichte. Und trotzdem landet es bei mir an letzter Stelle. Für mich ist verständlich, warum es so spannend ist: Ein Werwolf, ein Vampir und dazwischen ein Mensch. Bella begegnet beiden in komplett unterschiedlichen Situationen und auch hier sind die Dynamiken wieder sehr unterschiedlich. Für mich war es aber leider zu durchschaubar. Bellas Beziehung zu Edward ist meiner Meinung nach sehr ungesund und trotzdem hat man als Leser nie das Gefühl, dass sie Jacob tatsächlich eine Chance gibt. Trotzdem entstehen durch die Natur der beiden Männer immer wieder interessante Situationen mit Bella, die irgendwie vermitteln muss.

Wir sind der Sturm

Autorin: Sophie Bichon

Verlag: Heyne

Erschienen: 11.5.2020

Seitenzahl: 432

ISBN: 978-3-453-42387-9


Als ich aus dem Wohnheim in die Sonne trat, fühlte es sich so an, als wäre das alles, was Paul und ich jemals sein würden: ein unvollendeter Satz, eine halb geschriebene Geschichte, fertig erzählt und doch ohne Ende.

Darum gehts:

Der zweite Band von Sophie Bichons „Wir sind das Feuer“ setzt genau dort an, wo der erste Band aufgehört hat. Es geht um Louisa und Paul, die gerade zueinandergefunden hatten und die jetzt durch ein schreckliches Geheimnis wieder auseinander gebracht werden. Wie gehen sie damit um? Können sie wieder zusammmenfinden?



Das sage ich…

...zum Inhalt:

Ich muss sagen, dass ich zu Beginn ein bisschen genervt von der Geschichte war. Denn das Geheimnis, das Paul hat betrifft auch Louisa und trotzdem weigert er sich mit ihr zu reden und sie mit einzubeziehen. Das erzeugt viel Drama, das nicht nötig gewesen wäre. Und trotzdem fand ich die Geschichte am Ende total schön. Denn Louisa und Paul sind einfach toll zusammen, das Collegeleben ist einfach wieder total schön zu lesen und es wird eine romantische Geschichte! Was mich vor allem versöhnt hat, ist, dass das Drama auf tolle Art und Weise aufgelöst wird. Ich fand die Geschichte am Ende eben doch sehr stimmig und sehr schön. Vor allem die Entwicklung, die die beiden Protagonisten durchmachen, hat der Geschichte noch einmal einen Tiefgang gegeben, den ich so im ersten Band nicht erlebt habe.


…zu den Protagonisten:

Louisa und Paul sind tolle Protagonisten, denen ich gerne wieder ans Redstone-College gefolgt bin. Beide haben ihre eigene Storyline. Beide machen eine tolle Entwicklung durch und sind Charaktere, mit denen man sich gut identifizieren kann. Vor allem Louisas Umgang mit Trauer ist sehr gut und sensibel beschrieben.

Die beiden werden durch einen Pool an Nebencharakteren ergänzt, der einfach wunderbar harmoniert und wieder für viel Witz und Leichtigkeit sorgt. Während Pauls bester Freund Aiden sehr schön die Rolle des Freundes übernimmt, der Paul immer wieder auf den richtigen Weg bringt um ihm eine Ehrlichkeit entgegenbringt, die einfach gebraucht wird, sorgen Bowie und Trish immer wieder für super süße, witzige Szenen, die für eine gute Ballance zu Paul und Louisas Drama sorgen.


…zum Stil:

Sophie Bichon schreibt wie immer: Prägnante Sätze, große Emotionen, schön flüssig wegzulesen. Allerdings muss ich auch sagen, dass Manche Bezeichnungen und Ausdrücke einfach viel zu oft wiedrholt wurden.

Heißt also:

Auch der zweite Band der Restone-Reihe hat mir wieder unglaublich gut gefallen! Ich kann Sophie Bichons Duett sehr empfehlen!

Bewertung: 4.5 von 5.

Top 10 – Buchcover

Heute stelle ich euch meine Lieblingsbuchcover vor 🙂 Sie sind aus allen möglichen Gründen hier gelandet: Weil sie super zum Buch passen, weil die Farben oder die Bilder toll sind, oder auch einfach wegen ihrer Gesamtwirkung. Schreibt mir wie immer gerne, wenn ihr etwas hinzugfügt oder anders einsortiert hättet, oder wenn ihr Ideen für weitere Top 10-Listen habt!


Mein Leben basiert auf einer wahren Geschichte

Autorin: Anne Freytag

Verlag: heyne>fliegt

Erschienen: 27.05.2019

Seitenzahl: 416

ISBN: 978-3-453-27194-4


(…) es ergibt alles Sinn, wir ergeben Sinn, was wir tun, wer wir sind, der Moment.

Darum gehts:

„Mein Leben basiert auf einer wahren Geschichte“ ist die Geschichte von Rosa und Frank. Sie lernen sich in Australien kennen und beschließen nach einer Weile zusammen weiterzureisen. Kurz vor der Abfahrt steht jedoch Franks bester Freund David vor der Tür. Und plötzlich ist es die Geschichte von Rosa, Frank und David. Ein Roadtrip, viele Gefühle und die Frage: Sind drei einer zu viel, oder eben doch genau richtig?



Das sage ich…

...zum Inhalt:

Anne Freytag schreibt tolle Geschichten. So auch hier! Sie nimmt uns in diesem Buch im wahrsten Sinne des Wortes mit auf die Reise. Man bekommt tolle Passagen über die Erlebnisse in Australien. Die Sehenswürdigkeiten, die Aktionen, und die Stimmung des Roadtrips werden allesamt toll eingefangen und beschrieben.

Dieses Buch ist aber für mich vor allem eine Geschichte darüber, was Liebe ausmacht, und was Freundschaft ausmacht. Es ist eine Geschichte über eine wortwörtlich Reise, aber auch über eine Reise im übertragenden Sinne. Denn während die drei Figuren miteinander auf der Reise sind, sind sie auch alle auf der Reise zu sich selbst. Das Gefühl des Außenvorseins, das Gefühl des Dazugehörens, das Gefühl der Nähe, das Gefühl der Ferne: Alle sind Teil des Inhalts dieses Buches und machen es zu einer wirklich bewegenden Geschichte, auch wenn handlungstechnich nicht soo viel passiert.


…zu den Protagonisten:

Ich fand es total spannend Rosa, Frank und David zu folgen. Alle drei Protagonisten sind sehr gut charakterisiert. Sie haben alle drei ihre eigenen Stärken und Schwächen. Sie bekommen alle drei ihre Zeit zu scheinen. Aber sie sind auch alle drei auf dem Weg zu sich selbst, wie ich bereits geschrieben hatte.

Die Entwicklung der Charaktere fand ich richtig toll gemacht. Man merkt richtig, wie alle drei immer mehr herrausfinden, was sie selber brauchen, wer sie selber sind. Gleichzeitig entwickeln sich alle drei Charaktere auch sehr stark zueinander hin und bilden am Ende eine tolle Gruppe.


…zum Stil:

Für mich war tatsächlich der Schreibstil eine der Sachen, die am meisten dazu beigetragen hat, dass mich dieses Buch nachhaltig beeindruckt hat. Anne Freytag hat einen wirklich eigenen, prägnanten Schreibstil. In diesem Buch zum Beispiel benutzt sie kaum Adjektive und schreibt in kurzen knappen Sätzen, die sehr häufig Hauptsätze sind. Es liest sich sehr anders, als andere Bücher und schafft es den Leser genau dadurch zu fesseln. Gleichzeitig wird so viel Gefühl übermittelt und so viel Stimmung erzeugt, wie ich es mit den Merkmalen, die ich gerade genannt habe, nicht für möglich gehalten hätte.

Heißt also:

„Mein Leben basiert auf einer wahren Geschichte“ ist ein unglaublich tolles Roadtripbuch über die Reise dreier Menschen zu sich selbst und zueinander, das ich einfach wunderschön fand.


Bewertung: 5 von 5.

Top 10 – Autoren

In meiner letzten Top 10 – Liste habe ich euch meine Top 10 Autorinnen vorgestellt. Ich lese tatsächlich relativ viele Bücher, die Frauen geschrieben haben. Trotzdem habe ich auch unglaublich viele Autoren, die ich toll finde. Hier kommt meine Top 10 Liste dazu 🙂


1 – John Green

Ich habe bis jetzt noch nicht ein Buch von diesem Autoren gelesen, das mich enttäuscht hat. John Green schreibt Charaktere, die anders sind. Charaktere, die oft Außenseiter sind und Probleme mitbringen. Und in jedem Buch schafft er es den Leser genau in diese Probleme und in diese Gedankenwelt mit hineinzunehmen und Geschichten zu erzählen, die einen am Ende mit Hoffnung entlassen und einen das Leben lieben lehren. Und die eigenen Eigenartigkeiten. Deswegen muss ich ihn ganz klar an den Anfang meiner Liste setzen und ihn meinen Lieblingsautoren nennen.


2 – Roald Dahl

Auch Roald Dahl erschafft immer wieder einzigartige Charaktere und Geschichten. Bei ihm geht es häufig in Richtung skuril und makaber, was ich aber immer sehr gerne mag. Ich liebe seinen britischen, schwarzen Humor und seine kreativen Geschichten.


3 – C. S. Lewis

Ganz anders als die ersten beiden Plätze liegt C. S. Lewis Stärke für mich nicht in seinen Charakteren, die ich trotzdem alle sehr gerne mag, sondern an seinem starken Einsatz von Symbolen. Seine Sprache und seine Geschichten sind so vielschichtig und tiefsinnig, dass man selbst in einem Fantasyepos, wie den Narnia-Büchern, immer wieder versteckte Bedeutungen entdeckt und tolle philosophische und religiöse Thematiken erkennt. Was kein Wunder ist, denn C. S. Lewis schreibt eben nicht nur Romane, sondern hat mit seinen Büchern über den christlichen Glauben auch immer wieder deutlich gemacht, dass er auch sehr intelligent ist und wirklich zum Nachdenken anregen kann. Vor allem „Briefe an einen Unterteufel“ ist ein Buch, das sich wirklich lohnt.


4 – J. R. R. Tolkien

Für mich einer der Meister des Worldbuildings. Tolkien beweist immer wieder, wie gut er darin ist eine ganze Welt zu durchdenken und aufzubauen. Seine Begabung und seine Expertise für Sprache wird ebenfalls in jedem seiner Bücher deutlich. Deswegen gehört auch er unbedingt auf eine Liste meiner Lieblingsautoren.


5 – Walter Moers

Wie Roald Dahl hebt sich auch Walter Moers durch seine sehr anderen und teilweise sehr skurilen Ideen von anderen Autoren ab. Seine Bücher sind witzig, kurzweilig und toll geschrieben. Ich lese ihn deswegen immer sehr gerne 🙂

6 – Jonathan Stroud

Dieser Autor landet einfach dadurch auf dieser Liste, dass ich seine „Bartimäus“-Reihe so gerne mag. Sie ist spannend, kreativ und witzig. Ein tolles Buch von einem tollen Autor, der sich dadurch einen Platz auf meiner Top 10 Liste gesichert hat!


7 – Patrick Süßkind

Das Parfum“ ist ein Buch, das mich wirklich nachhaltig beeindruckt hat. Und einer der Hauptgründe ist der prägnante und unglaublich tolle Schreibstil von Patrick Süßkind. Sein Einsatz von Sprache ist wirklich bemerkenswert. Seine Art und Weise die vielen Brutalitäten und Grausamkeiten, die Jean-Babtiste Grenouille erlebt und selber herbeiführt zu erzählen, schafft es, einem auf der einen Seite Ekelschauer den Rücken herunterlaufen zu lassen und einen auf der anderen Seite durch die staubtrockene Art zum Lachen zu bringen. Dieser Autor ist deswegen von meiner Liste nicht wegzudenken!


8 – Michael Ende

Ein toller Autor, der tolle wichtige Geschichten geschrieben hat. „Momo“ ist mir im Gedächtnis geblieben und „Die unendliche Geschichte“ ist ein Buch, das sich einfach immer wieder lohnt!


9 – Otfried Preußler

„Krabat“, „Die kleine Hexe“, „Der Räuber Hotzenplotz“, „Der kleine Wassermann“ und so viele mehr. Otfried Preußler ist ein Autor, der für mich immer noch einer der ganz großem ist. Und seine Geschichten gehören nach wie vor zu meinen Lieblingen.


10 – Paul Maar

Kurz und knapp: Das Sams. Eine meiner absoluten Lieblingsgeschichten, die ich auch heute als Erwachsene noch toll finde, also gehört der Autor dieser tollen Bücher einfach hierhin.

Never too Late

Autorin: Morgane Moncomble

Verlag: LYX

Erschienen: 27.3.2020

Seitenzahl: 480

ISBN: 978-3-7363-1167-1


Zoé ist meine Unbekannte.

Für ein paar Sekunden bleibe ich wie vom Donner gerührt stehen und weiß nicht, was ich sagen soll. Sie schließt die Augen und seufzt desillusioniert (…)

Darum gehts:

„Never too late“ ist der zweite Teil von „Never too close„. Es geht um Zoé und Jason, die im ersten Band schon als Nebencharaktere auftauchen und in diesem Buch ihre eigene Geschichte bekommen. Nach einem One-Night-Stand, der für beide nicht besonders schön war, müssen die beiden plötzlich feststellen, dass ihre besten Freunde zusammengezogen sind. Sich aus dem Weg gehen wird also schwierig.



Das sage ich…

...zum Inhalt:

Bei diesem Buch ist es mir schwer gefallen nicht den Vergleich zum ersten Band zu ziehen. Und leider muss ich sagen, dass „Never too late“ hier schlecht abschneidet. In meiner Rezension zum ersten Band habe ich geschrieben, das ich es gut finde, dass das Buch zwar einige explizite Passagen hat, es aber schafft nicht zu sehr in Richtung Erotik abzuschweifen. Das ist im zweiten Teil leider nicht gelungen. Auch hier werden andere Themen angesprochen und die Freundschaft zwischen Jason und Zoé basiert nicht nur auf körperlicher Anziehung, aber trotzdem ist das das Thema, das am prominentesten ist. Dies führt dazu, dass die Beziehung zwischen den beiden leider bis zum Ende eher oberflächlich wirkt und nur wenige Momente hat, in denen man als Leser das Gefühl hat, dass die beiden mehr verbindet.

Trotzdem hat mir die Geschichte gut gefallen.

„Never too late“ spielt praktisch zur gleichen Zeit, wie der erste Band. Man bekommt manche Passagen also noch einmal aus einer anderen Perspektive zu lesen, was wirklich witzig ist und gut gelingt! Man bekommt einen tollen Einblick in die Modewelt und auch Passagen, in denen man richtig mitfiebern kann. Es ist wieder eine schöne lockere Geschichte, die gt wegzulesen ist.

…zu den Protagonisten:

Zoé ist eine tolle Protagonistin, weil sie weiß, wofür sie steht. Sie weiß, was sie will und welche Prioritäten sie hat. Außerdem hat sie eine sehr schwere Vergangenheit, was im Verlauf des Buches thematisiert und bearbeitet wird. Ich finde vor allem diese Stellen gut gelungen, weil die Autorin es schafft die Komplexität und die Schwierigkeit solcher Umstände einzufangen. Zoé ist nicht schwach und weiß sich zu helfen, trotzdem gelingt es ihr erst spät die Situation wirklich zu ändern. Ein weiteres Thema/Problem, das über sie als Figur bearbeitet wird, ist der Umgang mit Verlust. Es ist spannend zu lesen, wie Zoé es nach und nach schafft sich zu öffnen, Hilfe anzunehmen und so wieder einen Weg zu finden glücklich zu sein.

Jason ist als Charakter nicht so komplex wie Zoé, was für mich wirklich auffällig war. Er wirkt in manche Passagen sehr oberflächlich und ich finde, dass das gerade in Kombination mit Zoé dazu führt, dass wenig Chemie zwischen den beiden Protagonisten herrscht. Auch Jason hat seine Probleme und Passagen, in denen diese thematisiert werden. Er bleibt also nicht ganz eindimensional. Bei mir ist der Funke allerdings leider bis zum Ende nicht übergesprungen.

…zum Stil:

Morgane Moncombles Schreibstil hat mich auch hier wieder überzeugt. Sie schreibt mit viel Witz, schafft eine gute Atmosphäre und kreirt wieder eine tolle Welt.

Heißt also:

„Never too Late“ ist wirklich lesenswert, auch wenn mir persönlich die Beziehung der beiden Protagonisten zu oberflächlich blieb.

Top 10 – Autorinnen

Ich schwärme hier jetzt einfach mal ein bisschen. Ich finde es sehr schwierig meine Lieblingsautorinnen aufzuführen, da ich einige habe an deren Schreibstil und Geschichten ich einen bestimmten Aspekt sehr schätze. Hier kommt trotzdem mein Versuch sie in Reihenfolge zu bringen. Von vielen habt ihr hier auf meinem Blog auch schonmal gelesen. Nächste Woche stell ich euch dann meine Top 10-Autoren vor. Wie immer gilt: Lasst mich gerne wissen, wie ihr das seht, und wen ihr auf der Liste hättet. 🙂


1 – Cornelia Funke

Für mich ist Cornelia Funke einfach die Meisterin des Erzählens. Ich finde ihre Art mit Worten umzugehen unheimlich gut. Sie erschafft plastische Bilder, erzeugt tolle Stimmung und kreirt kreative und komplexe Welten. Ihr Schreibstil ist sehr beschreibend und in gewisser Weise auch speziell, weswegen ich total verstehen kann wenn ihre Geschichten nicht jedermanns Sache sind, aber für mich ist sie unübetroffen. Ihre Figuren sind vielschichtig und liebenswert, die Geschichten spannend und die Welten wunderschön.


2 – J. K. Rowling

Mit Harry Potter hat diese Autorin eine Welt erschaffen, die so magisch und zeitlos ist, dass ich sie auf dieser Liste unbedingt ganz weit nach oben setzten musste. An J. K. schätze ich besonders ihren Blick für Details. In beiden Buchreihen, die sie geschrieben hat, Harry Potter und die unter dem Psyeudonym Robert Galbraith veröffentlichte Krimireihe über den Privatdetektiv Cormoran Strike – aber in Harry Potter ganz besonders – merkt man, wie sehr sie ihre Charaktere durchdenkt und wie sehr sie ihre Geschichten vorausplant. Häufig streut sie kleine Details ein, die sich später als sehr wichtig herausstellen oder lässt dem Leser plötzlich Verbindungen zwischen Charakteren und Ereignissen klar werden, die man zu Beginn garnicht bemerkt hat.


3 – Kerstin Gier

Kerstin Gier bekommt diesen Platz, weil sie für mich ein großes Talent darin hat Charaktere und Situationen humorvoll zu gestalten. Ihre Figuren haben meistens mindestens eine wirklich witzige Eigenart und die Situationen, in die jene Figuren geraten sind oft auch einfach sehr witzig. Sie schafft es lockere, leichte Unterhaltung zu schreiben und dabei trotzdem immer wieder auch die Emotionen anzusprechen.


4 – Colleen Hoover

Colleen Hoover ist noch so eine Autorin, die ich vor allem für ihre Charaktere schätze. Auch sie gibt ihren Figuren immer das gewisse Etwas, sodass man sich sehr gut mit ihnen identifizieren und ihnen folgen kann.

Vor allem aber hat Colleen Hoover ein Talent dafür in ihren Büchern Themen anzusprechen, die wirklich nicht einfach sind. In „Nur noch ein einziges Mal“ geht es zum Beispiel um häusliche Gewalt, in „Was perfekt war“ um einen unerfüllten Kinderwunsch etc. Für mich besitzen ihre Bücher die angemessene Ernsthaftigkeit, was das Thema selbst betrifft und ordnen die eigentiche fiktionale Geschichte diesem trotzdem nicht unter.


5 – Suzanne Collins

…hat mit der Hunger Games Reihe für mich wirklich ein Must Read des „Fantasy/Science Fiction für junge Erwachsene/Jugendliche“-Genres geschrieben. Die Prämisse ist wirklich neu und die Trilogie hat alles, was das Fantasyherz höher schlagen lässt: Einen gut geschriebenen Bösewicht, eine tolle Heldin, eine Liebegschichte am Rand, Kampfszenen und so weiter. Ihr toller Schreibstil und der Umgang mit den Folgen des ersten Buches im zweiten festigen ihren Platz auf dieser Liste.


6 – Cassandra Clare

Noch so eine Autorin, die eine wirklich originelle Buchreihe geschrieben hat. Ich fand die „Shadowhunters“-Reihe spannend, abwechslungsreich und toll umgesetzt. Clary als Protagonistin war mir sofort sympathisch und das Konzept mit den Runen, die den Schattenjägern Kräfte geben und den verschiedenen Arten von Dämonen fand ich super.

7 – Laura Kneidl

Seit ich vor ca. einem Jahr angefangen habe mehr Bücher aus dem Young Adult – Genre zu lesen ist Laura Kneidl zu einer meiner Lieblingsautorinnen geworden. Sie schreibt tolle Liebesgeschichten, hat eine schöne Sprache mit Hang zum Kitsch, den ich manchmal sehr gerne mag, und schreibt liebenswerte und charmante Charaktere.


8 – Mona Kasten

Wie Laura Kneidl ist auch Mona Kasten durch ihre Young Adult/Romance-Romane zu einer meiner Lieblingsautorinnen geworden. In der „Save“-Reihe hat mir vor allem gefallen, das dort eine Protagonistin ist, die sich nicht einfach alles gefallen lässt und sehr ergeizig ist. Außerdem hat mir sehr gut gefallen, wie Ruby und James aufeinander eingegangen sind und voneinander gelernt haben.

In der „Again“-Reihe fand ich es toll, wie sie die einzelnen Bücher miteinander verwoben hat und so alle Charaktere und Geschichten ausreichen Zeit bekommen haben um entwickelt zu werden und miteinander in Kontakt zu kommen.


9 – Kelly Oram

„Cinder und Ella“ hat mich Anfang 2018 so sehr begeistert, dass ich Kelly Oram einfach auf diese Liste setzen musste.

Ein schöner, leicht zu lesender Stil, eine Protagonistin, die dem Leser zeigt, dass es immer Hoffnung gibt und das Äußere keine Rolle spielt, wenn man wirklich geliebt wird und ein Bookboyfriend, wie er, im wahrsten Sinne des Wortes, im Buche steht.


10 – Stephenie Meyer

Allein die Tatsache, dass die Twilight-Reihe so ein riesiges Phänomen geworden ist, zeigt, dass Stephenie Meyer weiß, was sie tut. Wie ihr schon in meiner Rezension zu „Seelen“ lesen konntet, ist ebendieses Buch das, das ihr wirklich den Platz auf meiner Liste sichert. Hier beweist sie ihr gutes Händchen für Liebesgeschichten und entwirft eine wirklich originelle Prämisse.