Guten Mittag liebe Leser:Innen,
Hier war es schon wieder sehr lange sehr ruhig. Dieser Blog ist für mich ein Ort meine Liebe zu Büchern zu teilen und sollte und soll für mich keine Seite werden, die mich unter Druck setzt oder mir den Spaß am Lesen nimmt.
Das ist der Grund, warum ich mich zum Start des neuen Jahres nicht unter Druck setzen wollte, als wieder eine stressige Zeit anstand.
Hier aber nun das, was auf jeden Fall noch ansteht: Meine Top 10-Liste von Büchern des letzten Jahres.
10. Olivie Blake „The Atlas Six“
2023 stand bei mir unter dem Zeichen von mehr Fantasy, als ich noch 2022 gelesen habe. Eines der Bücher, die bei mir wirklich hängen geblieben sind, ist „“The Atlas Six“. Vor allem, wie die Magie in diesen Büchern funktioniert, fand ich spannend. Ein weiterer toller Aspekt war für mich, wie Olivia Blake es schafft sechs Charaktere zu erschaffen, die allesamt insgesamt eher unsympathisch und auf ihre Art egoistisch sind, und die Leser:Innen trotzdem mit ihnen mitfühlen- und fiebern zu lassen. Alle sechs zeigen im Lauf des Buches Facetten und spannende Eigenschaften und Fähigkeiten. Die Dynamiken, die durch die Prämisse entstehen halten einen ebenfalls fest in dieser Geschichte.
9. Tahereh Mafi „Ignite Me“
Wenn man im Januar ein Buch liest und nicht nur direkt weiterlesen muss, sondern auch über ein Jahr später noch daran denkt, dann weiß man, dass es gut ist. Zu Beginn des letzten Jahres habe ich die „Shatter Me“-Reihe von Tahere Mafi gelesen und alle drei Bücher der Original-Trilogie innerhalb kürzester Zeit verschlungen. Deshalb habe ich tatsächlich alle drei auf diese Liste gesetzt. Auch wenn sie alle fantastisch waren, fand ich diesen dritten Teil in Vergleich zu den anderen ein kleines bisschen weniger fesselnd und spannend.
8. Kerstin Gier “ Vergissmeinnicht – Was bisher verloren war“
Was ich an diesem zweiten Teil der „Vergissmeinnicht“-Reihe so gut fand war, wie Kerstin Gier die vielen Handlungsstränge und Details ihrer Welt miteinander verbindet und weiterführt. Ich bin Quinn und Mathilda wieder gerne gefolgt und fand vor allem die Mathilda wieder eine tolle Figur mit ihrem Witz und ihrer Schlagfertigkeit. Das Kerstin Gier auch ihre anderen Welten mit einfließen lässt, gab auch noch einen Bonus.
7. Claire Kingsley „Hidden Miles“
Eine Reihe, die mich 2023 begleitet hat, war die „Miles Family“-Reihe von Claire Kingsley. Das Setting auf dem Weingut fand ich in allen fünf Büchern wunderschön und der Zusammenhalt zwischen den Brüdern war ebenfalls toll! Am besten gefallen hat mir dieser vierte Teil, weil ich Leos Geschichte und Persönlichkeit in den ersten drei Büchern schon super fand und mich schon richtig drauf gefreut habe seine Geschichte zu lesen.
6. Cornelia Funke „Die Farbe der Rache“
Die Tintenwelt ist eine tolle Buchwelt, in die ich sehr gerne wieder zurückgekehrt bin. Ähnlich wie bei meinem Platz 7, fand ich auch dieses Buch so gut, weil es die Geschichte meines Lieblingscharakters erzählt. Staubfinger macht sich sehr gut als Hauptfigur und die Freundschaft zwischen ihm und dem schwarzen Prinzen war ein toller Ausgangs-/Fokuspunkt.
5. Alice Oseman „Heartstopper – Volume 5“
Gute LGBTQ-Geschichten sind selten. Zu oft stehen das Leiden oder das Coming Out im Vordergrund. Die „Heartstopper“-Reihe erzählt diese Meilensteine in vielen LGBTQ-Biografien zwar auch, geht aber weiter in dem Sinne, dass es die eigentlich Beziehung mit viel Feingefühl angeht und weitererzählt. Dieser fünfte Band macht genauso liebevoll und süß weiter, wie die Vorgänger und ist so wieder ein Highlight geworden.
4. Tahereh Mafi „Unravel Me“
Der zweite Band der „Shatter Me“-Reihe hat so viel toll weitergeführt und hatte einige so spannende und faszinierende Szenen und Wendungen, dass er in meiner Highlight-Liste tatsächlich ein ganzes Stück weiter oben landet.
3. Lena Kiefer „Ophelia Scale – Der Himmel wird beben“
Platz 3 geht den zweiten Band der „Olivia Scale“-Reihe von Lena Kiefer. Ich fand die Welt faszinierend, die sie erschaffen hat, mochte beide Hauptfiguren aber vor allem Ophelia selbst. Dieser zweite Band ist so fantastisch, weil er erstens nicht davor zurückschreckt tatsächliche Konsequenzen für Ophelias Handeln folgen zu lassen. Außerdem erzählt es Ophelias innere Zerrissenheit und die Entwicklung ihrer Werte und Überzeugungen auf tolle und nachvollziehbare Weise und führt diese Reise so unfassbar gut weiter. Ein paar super geschriebene romantische Szenen dazu und man hat ein Jahreshighlight.
2. Rebecca Yarros „Iron Flame“
Das Gefühl, das ich beim Lesen dieses Buches hatte, ist nach wie vor präsent. Seit langem habe ich nicht mehr so mitgefiebert. Der erste Teil „Fourth Wing“ hat mir zwar am Ende auch gut gefallen, hatte mich aber nicht von Anfang an. Dieses Buch entwickelt beide Hauptfiguren auf eine Weise weiter, die wirklich gelungen ist und macht zudem die Welt so viel größer, als das War College. Auch dieses Buch hat zudem so viele Wendungen und Offenbarungen zur Welt, dass man es absolut nicht aus der Hand legen kann.
1. Tahereh Mafi „Shatter Me“
Mein absolutes Jahreshighlight ist der erste Band der „Shatter Me“-Reihe. Von der Sekunde, in der ich dieses Buch angefangen habe, war ich gefesselt. Juliette als starke weibliche Hauptfigur, der In Medias Res-Beginn des Buches, der einen direkt mit ihr ins Gefängnis setzt und erst langsam aber sicher den gesamten Kontext drum herum offenbart, ein Liebesdreieck mit zwei Männern, die so unterschiedlich sind und mit dem so anders und gegen Erwartungen umgegangen wird – die Liste der Gründe, warum ich dieses Buch sehr empfehlen kann, ist lang!