Never too close

Autorin: Morgane Moncomble

Verlag: LYX

Erschienen am: 30.9.2019

Seitenzahl: 464

ISBN: 978-3-7363-1122-0

Darum geht’s:

Beste Freunde tun alles füreinander, oder? Loan und Violette zumindest sind beste Freunde und so bittet Viollette Loan um einen großen Gefallen. Sie möchte keine Jungfrau mehr sein und ihr bester Freund ist derjenige, der das ändern soll. Aber kann das wirklich gutgehen?

Deswegen empfehle ich dieses Buch:

Von Anfang an ist klar, worauf dieses Buch hinausläuft. Und trotzdem ist es sehr unterhaltsam zu lesen. Egal, ob man daran glaubt, das Frauen und Männer einfach so befreundet sein können oder nicht, bei Loan und Violette ist mehr oder weniger direkt offensichtlich, dass die beiden Gefühle füreinander haben. Als Leser bekommt man nämlich in den verschiedenen Kapiteln die Geschichte aus der Sicht von beiden Protagonisten beschrieben. Man fragt sich also relativ früh nicht mehr, ob die beiden zusammenkommen oder nicht, sondern vielmehr, wann die beiden es schaffen werden sich selbst und einander ihre Gefühle zu gestehen.

Der Vorschlag bzw. die Bitte von Violette ist genauso abstrus, wie sie im Klappentext klingt und dennoch ergibt sie, nachdem Violette und Loan als Charaktere vorgestellt und „erarbeitet“ wurden, einen gewissen Sinn und wirkt nicht völlig aus der Luft gegriffen. Morgane Moncomble schafft es außerdem das Buch vor dieser Bitte und auch Danach nicht zu sehr in die Erotik-Richtung abschweifen zu lassen. Natürlich gibt es zwei Szenen zischen den beiden Protagonisten, die sehr explizit sind aber meiner Meinung nach passen sie gut in die Geschichte.

Um diese Bitte herum steht vielmehr die Frage, was die verschiedenen Arten von Liebe ausmacht und was eben freundschaftliche Liebe von romantischer Liebe unterscheidet. Loan und Violette sind beide nicht bereit die freundschaftliche Liebe, die sie seit einer kurzen ersten Phase der Abneigung füreinander empfinden, aufs Spiel zu setzen. Themen wie Vertrauen und Offenheit aber auch Ehrlichkeit un Verletzlichkeit werden behandelt.

Die Charaktere sind alle gut und vielschichtig beschrieben und haben interesante Dynamiken. Vor allem Violette, die immer wieder als sehr ander und als tollpatschig beschrieben wird, sorgt für viele witzige Momente. Interessant ist auch Loan, der sehr verschlossen und vielleicht auch verbittert ist. Man bekommt als Leser nach und nach immer mehr Verständnis für ihn und wie sein Charakter auch mit seinem Job als Feuerwehrmann zusammenhängt. Auch die Mitbewohnerin der Beiden und Loans Freunde haben ihre eigenen Storylines, die die Geschichte auflockern und vielseitiger gestalten.

Heißt also…

Eine Best-Friends-turned-Lover-Geschichte, die witzig zu lesen ist und sehr gut unterhält!

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