Verity

Autorin: Colleen Hoover

Verlag: Bold (dtv)

Erschienen: 13.3.2020

Seitenzahl: 368

ISBN: 978-3-423-23012-4


„Es geht um Verity Crawford“, sagte sie. „Ich nehme an, Sie wissen, von wem ich spreche“

Darum gehts:

Lowen Ashleig ist Autorin. Und ausgerechnet sie wird ausgewählt die berühmte Psychothriller-Reihe von Verity Crawford weiterzuschreiben, die seit einem Autounfall im Koma liegt. Doch dann passiereren unvorhergesehene Dinge und Lowen findet sich plötzlich selber in einem Thriller wieder.



Das sage ich…

...zum Inhalt:

Diese Geschichte ist nichts für schwache Nerven. Schon der erste Satz schockiert und als Lowen im Haus der Autorin und deren Mann ankommt, wird es erst richtig spannend. Und diese Spannung lässt bis zur letzten Seite nicht nach. Die Geschichte verwebt geschickt einzelne Handlungsstränge und Informationen, sodass sich für den Leser nach und nach das gesamte grausame Bild ergibt. Veritys Manuskript, das mehr oder weniger ein Tagebuch ist, spielt ebenfalls eine große Rolle. Mehr sei dazu an dieser Stelle nicht gesagt.

…zu den Protagonisten:

Lowen ist die Protagonistin des Buches, aus deren Sicht auch erzählt wird. Sie ist eine symphatische Person, der man in der Geschichte gut folgen kann, und mit der man sich als Leser gut identifizieren kann.

Jeremy Crawford ist Veritys Mann. Auch er spielt eine zentrale Rolle, denn er ist der, der Lowen den Auftrag gibt und auch derjenige, in den sie sich im Verlauf des Buches immer mehr verliebt. Für mich war es tatsächlich das ganze Buch über ein bisschen schwer seine Motive und Gedanken nachzuvollziehen, denn er wirkte leider fast die ganze Geschichte über, als ob er sich einfach hat maipulieren lassen und nur sehr wenig selber Initiative ergreift. Das kann jedoch auch daran liegen, dass der Leser durch Veritys Tagebuch schon von ihrer perfiden Gedankenwelt erfährt, bevor er es tut.

Verity selber ist ein Charakter, über den hier nicht viel gesagt werden kann, ohne die Geschichte vorweg zu nehmen. Es sei nur gesagt, das auch von ihr ein komplexes Bild entsteht, das den Lesern auch sie sehr gut kennenlernen lässt.

…zum Stil:

Mir gefiel Colleen Hoovers Schreibstil, wie eigentlich fast immer, sehr gut. Wie in meinen anderen Rezensionen zu Colleen Hoover Büchern schon erwähnt, finde ich es bei dieser Autorin immer besonders spannend, wie sie literarische Stilmittel, wie Perspektiven, das Erzählen von Zeit oder Einschübe einsetzt. In diesem Fall kombiniert sie Perspektivwechsel mit Einschüben, indem sie manche Kapitel aus Lowen Sicht erzählt und Kapitel aus Veritys neuem Manuskript zwischenschiebt, die aus Veritys eigener Sicht erzählt und autibiographisch sind. So benutzt dieses Buch sowohl Stilmittel, als auch die Sprache selbst um das Spannungs- und Schockmoment zu erzeugen.


Heißt also:

Colleen Hoover schreibt richtig tolle Geschichten. Dieses Buch ist andes als die Young Adult-Romanne, die sie sonst veröffentlicht und lohnt sich trotzdem genausosehr. Spannung von der ersten bis zur letzten Seite!

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