Beat it Up

Autorin: Stella Tack

Verlag: Knaur

Erschienen: 3.8.2020

Seitenzahl: 384

ISBN: 978-3-426-52524-1


Musik war in meinem Kopf, Musik war in meiner Seele, und wenn ich die Augen schloss, träumte ich von einer Melodie, die mich mit sich forttrug, bis ich selbst zur Musik wurde.” (S. 25)

Darum gehts:

Summer hat ein absolutes Gehör. Das macht sie nicht nur zu einem Klavier-Wunderkind, sondern auch zu einer wertvollen Hilfe, für ihren Bruder Xander, der DJ ist. Als der sie bittet einen Song für sie zu schreiben wird ihr Leben auf den Kopf gestellt. Sie soll nämlich plötzlich nicht nur bei einem Musik-Festival dabei sein, sondern lernt auch Xanders größten Konkurrenten kennen – Gabriel.

Das sage ich…

…zum Inhalt:

„Beat it Up“ war ein Buch, dass mir an sich gut gefallen hat, bei dem ich aber doch einige Kritikpunkte hatte.

Erstmal die Gründe, warum mir dieses Buch gefallen hat:

  • Das Thema ist toll umgesetzt. Summers Perspektive und und ihre Gedanken über die Musik haben mir das ganze Buch über das Gefühl gegeben Musik neu wertschätzen und kennenzulernen.
  • Das Szene ist interessant. Natürlich ist es fiktionalisiert und man weiß nicht, wie realistisch es tatsächlich ist, aber ich hatte das Gefühl einen Blick hinter die Kulissen der Musikszene werfen zu können und ein gewisses Gefühl für das Leben eines Künstlers zu bekommen. Sowohl, Summer als auch ihr Bruder und Gabriel leben für die Musik und gehen richtig darin auf. Dieses Lebensgefühl wird toll vermittelt.
  • Gabriel – Er ist ein teilweise oberflächlicher, aber auch wirklich aufmerksamer Typ, der weiß, für was er steht und sich wirklch für andere einsetzt. Ich fand es toll, wie sich durch das Erzählen aus Summers Perspektive auch der Blick des Leser auf ihn ändert, während man ihn besser kennenlernt.
  • Die romantischen Momente zwischen Gabriel und Summer und wie sie immer mehr ihre Vorurteile übereinander ablegen. Ich fand das sendet eine tolle Nachricht darüber, dass Andere eben nicht immer so sind, wie wir denken, und dass wir uns die Zeit nehmen müssen sie kennen zu lernen.

Folgende Dinge haben mir nicht gefallen/fand ich problematisch:

  • Xander – Ich fand seine Figur leider nicht genug auserzählt. Er wirkte manchmal einfach, als ob er Summer ausnutzt, kontrolliert. Am Anfang des Buches konnte ich das noch nachvollziehen und verzeihen, aber je weiter die Geschichte fortgeschritten ist, desto mehr hat es mich gestört.
  • Die Beziehung zwischen Summer und Gabriel – Es gab einige Momente, in denen ich fand, dass es einfach nicht schnell genug voran ging und das die beiden auf eine Art und Weise kommunizieren und miteinander reden, die wirklich gestört hat. Vor allem, weil es in anderen Passagen so gut funktioniert hat.

…zu den Protagonisten:

Wie schon oben angemerkt ist Gabriel einer der Gründe, warum mir dieses Buch gut gefallen hat. Ich mochte seine lockere unbeschwerte Art und wie man nach und nach immer mehr feststellt, was für ein Mensch er eben tatsächlich ist und so von einer anfänglichen Arroganz, Oberflächlichkeit zu einem Menschen kommt, der leidenschaftlich Musik macht und sich wirklich einsetzt und sich um Menschen bemüht.

Summer mochte ich auch, obwohl sie nicht meine Lieblings-Protagonistin werden wird. Ich mocht auch bei ihr die Art, wie sie Musik macht und wie leidenschaftlich sie Klavier spielt. Gleichzeitig fand ich, dass sie manchmal einfach zu wenig bereit war sich auf Anderes und Andere einzulassen und zu sehr in ihrer eigenen Welt festhing. Das ist glaube ich typisch für Künstler, aber ich hätte mir manchmal ein bisschen mehr Reflektion davon gewünscht.

Die Beziehung der beiden war zwar an ein paar Stellen etwas holprig, aber generell wirklich schön und romantisch erzählt. Ich mochte total, wie sehr Summer und Gabriel ihre Weltsichten herausfordern, teilweise ändern und sich so wirklich gegenseitig voranbringen und gut tun.

…zum Stil:

Ich mochte Stella Tacks Schreibstil. Die Seiten fliegen nur so dahin und man kann gut mit Summer mitfühlen und denken. Vor allem mochte ich wie oben schon angemerkt, wie sie es schafft die Leidenschaft für Musik einzufangen und spürbar zu machen.

Heißt also:

Ein wirklich süßes Buch für zwischendurch. Für mich aber auch nicht mehr, als das.

Bewertung: 3.5 von 5.

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