Top 10 – Protagonisten

Vor ein Paar Wochen habe ich hier meine Top 10 Liste zu Protaginistinnen veröffentlicht. Heute kommt das Gegenstück – die Protagonisten. Ich habe hier aus dem einfachen grund getrennt, dass ich so mehr tolle Buchfiguren hier auf meinem Blog vorstellen kann und weil es nun einmal so ist, dass manche Bücher den Fokus mehr auf die weibliche und andere ihn mehr auf die männliche Figur legen und ich finde, dass das mit zwei Listen besser repräsentiert wird. Bookboyfriends, also einfach die Partner zu weiblichen Hauptfiguren (gerade in Young Adult-Romanen) können aber auf dieser Liste landen, obwohl sie meist deutlich weniger im Fokus stehen.


10. Percy Jackson – Percy Jackson Reihe

Percy Jackson ist ein Halbgott, nur weiß er das zu Beginn der Buchreihe nicht. Doch als er erfährt, dass er der Sohn Poseidons ist beweist er Mut, Gerissenheit, Intelligenz und am allerwichtigsten: Humor. Deswegen finde ich ihn eine wirklich tolle Figur und einen sehr guten Protagonisten.

9. Sherlock Holmes – Sherlock Holmes Franchise

Er ist wohl einer der berühmtesten Protagonisten überhaupt und das aus gutem Grund. Sherlock Holmes finde ich einen tollen Protagonisten, weil er einfach so schlagfertig und intelligent ist. Ich find es in jedem Teil wieder spannend, wie er zu seinen Ergebnissen kommt und seine Dynamik mit Watson ist auch toll. Da verzeiht man sogar seine Arroganz von Zeit zu Zeit 😉

8. Jacob Reckless – Spiegelwelt Reihe

Jacob ist ein toller Protagonist, weil er so bedingungslos für die Leute einsteht, die er liebt. Im Verlauf der Reckless-Reihe wird immer wieder deutlich, wie oft er sich in Gefahr begibt, damit es Andere nicht tun müssen und wie gut sein Herz ist. Dennoch hat er viele Momente, die es schaffen ihn so viel mehr sein zu lassen, als nur das. Als dann noch seine Liebesgeschichte mit Fuchs dazukommt, ist er endgültig ein toller, vielschichtiger Charakter.

7. Jean-Babtiste Grenouille – Das Parfum

„Das Parfum“ gehört zu meinen Lieblingsbüchern. Und einen großen Teil trägt sein Protagonist dazu bei. Denn Jean-Babtiste Grenouille beweist, dass eine Figur absolut kein Sympathieträger sein muss, um den Leser in ihren Bann zu ziehen. Er ist von vorne bis hinten kein guter Mensch und trotzdem fiebert man mit und denkt doch immer wieder darüber nach, ob er nicht doch einen guten Kern hat.

6. Gideon – Edelstein Trilogie

Kerstin Gier, wie in einer anderen Liste schon einmal angemerkt, schafft es immer wieder Charaktere zu schreiben, die menschlich, nahbar und vor allem humorvoll sind. Auch Gideon ist so ein Charakter. Er ist charmant, fürsorglich und geheimnisvoll, kann aber genauso gut ungenießbar sein. Und im Laufe der Edelsteintrilogie lernt man immer mehr Seiten von ihm kennen, die ihn zu einem wirklich tollen runden Protagonisten und schönen Gegenspieler zu Gwendolyn machen.

5. Grayson – Silber Trilogie

Grayson als Protagonisten zu bezeichnen nutzt den Begriff vielleicht ein bisschen mehr im weiteren Sinne, aber trotzdem landet er hier. Denn als ich die Silber-Trilogie gelesen habe, ist er mir sofort ans Herz gewachsen. Grayson ist der (Quasi-)Stiefbruder der Protagonistin und eine Figur, die einem einfach ans Herz wachsen muss. Sanftmütig, immer auf Harmonie bedacht und einfach niedlich.

4. Eragon – Eragon Reihe

Eragon ist für mich so ein toller Protagonist, weil er ein toller Kämpfer ist. Er ist neugierig und lässt sich nicht davon abbringen für das einzustehen, was er für richtig hält und als er ein Drachenreiter wird, ist er sofort bereit die Verantwortung zu tragen, die damit einhergeht.

3. Luca – Berühre mich. Nicht Duett

Sage, die Protagonistin dieser beiden Bücher, leidet an einer Angststörung. Und Luca zeigt unfassbar toll, wie man als jemand, der solch einer Person nahesteht, damit umgehen sollte. Er ist so rücksichtsvoll und unterstützend, das man regelmäßig dahinschmilzt. Gleichzeitig hat er einen tollen Humor und zeigt immer wieder, dass er eben nicht nur der Mitspieler ist. Die Figur ist von Laura Kneidl so toll geschrieben, dass man sofort versteht, warum es Sage so zu ihm zieht.

2. Alex (und Henry) – Royal Blue

Ein Prinz und ein Präsidentinnensohn. Beide landen auf dieser Liste. Denn Alex und Henry sind für mich nicht nur als einzelne Figuren tolle Protagonisten, sondern bilden auch ein Team, dass super funktioniert. Alex, der manchmal ein bisschen blauäugig durchs leben geht, die Welt verändern und Politik machen möchte und Henry, der, trotz der Privilegien, die er als Prinz hat, darunter leidet nicht er selbst sein zu dürfen und im Laufe des Buches immer mehr zeigt, dass er eine Figur ist, die komplex und liebenswert ist.

1. Mortimer (Mo) Folchart – Tintenwelt

„Tintenherz“ wird immer eins meiner Lieblingsbücher sein. Und Protagonist Mortimer ist einer der Gründe dafür. Sein Beruf, Buchbinder, ist wahnsinnig spannend, er ist ein toller Vater und hat so viele Seiten, die man als Leser nach und nach kennenlernt, dass er nie langweilig wird. Ach… Und: Wer hätte nicht gerne einen Vater, der Bücher im wahrsten Sinne des Wortes lebendig werden lassen kann?

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