Lesemonat – Januar

Hallo ihr Lieben,

Es ist mal wieder Zeit für einen Monatsrückblick.

Mein Januar war relativ ereignislos. Der Lockdown ist sorgt bei mir immer noch dafür, dass ich wenig zu tun habe.

Buchtechnisch hat mein Januar stark gestartet und stark geendet, in der Mitte hatte ich aber einen Durchhänger. Ich habe 3 Bücher und 2 eBooks gelesen. Diese hier warens:


Lena Kiefer „Don’t hate me“

Mir hat der zweite Teil der Reihe besser gefallen, als der erste. Ich hatte das Gefühll, dass ma dadurch, dass man viele Hintergründe nun kenntm einfach schneller in die Geschichte hineinfindet. Kenzie und Lyall mögen zwar zerstritten sein, doch zeigt sich immer wieder was für ein tolles Team die beiden sind. Das macht es umso schöner, als sie dann nicht nur gezwungenermaßen zusammenarbeiten, sondern auch ihrer Beziehung eine Chance geben. Außerdem mochte ich die Nebenplots, für die nun mehr Platz war, weil weniger in der Geschichte um die beiden Protagonisten erklärt/entdeckt werden muss. 4/5 🌟

Blanka Lipinska „365 Days“

Beim Lesen dieses Buches hatte ich wirklich ein ungutes Gefühl. Ich fand leider viele Dinge an der Geschichte zwischen Laura und Massimo sehr problematisch. Vor allem das Frauenbild und der Umgang mit Gewalt und Sexualität. 1/5 🌟

Anabelle Stehl „Breakaway“

Die Geschichte um Lia und Noah hat eine wichtige Botschaft darüber, wie wichtig es ist, Menschen ins Vertrauen zu ziehen und Geheimnisse, die einen belasten nicht Geheimnisse bleiben zu lassen. Die beiden Protagonisten funktionieren wirklich toll zusammen. Allerdings gibt es einen Punkt Abzug, weil diese starke Nachricht und die tolle Chemie zwischen den Beiden wirklich eine Weile auf sich warten lassen. Auch einige Zusammenhänge werden erst nach 2/3 des Buches deutlich und verständlich. 4/5 🌟

Teagan Hunter „Hate you much, love you more“

Im Gegensatz zur „Don’t“-Reihe von Lena Kiefer fand ich bei dieser Reihe den zweiten Band deutlich weniger gut, als den ersten. „Wrong Number, Right Guy“ war eines meiner Highlights des ketzten Jahres und hat sich durch seinen Humor und seine temporeiche, herzliche Geschichte sofort einen Platz auf meiner Bestenliste gesichtert. Zwar ist der Humor in diesem zweiten Teil immer noch da, jedoch fokussiert er sich hier deutlich mehr auf zweideutigen Humor und ist dadurch eindimensionaler. Auch die Liebesgeschichte wirkt hier nicht so schlüssig, wie in Teil eins, z. B. weil das Argument, weshalb die Beziehung nicht funktionieren kann eigentlich sofort entkräftet und doch immer wieder angebracht wird. Nichts desto trotz sind Caleb und Zoey mir ans Herz gewachsen und die Geschichte war sehr kurzweilig. 4/5 🌟

Bill Konigsberg „The Music of what Happens“

Mein Monatshighlight und das einzige Buch im Januar mit voller Punktzahl. Die Geschichte um Jordan und Max hat mich zutiefst berührt. Sie sind so unterschiedlich und doch passen sie perfekt zusammen. Dabei ist es nicht unbedingt die Liebesgeschichte zwischen den beiden, die hier im Vordergrund steht. Es geht um das tiefe Vertrauen, das die beiden zueinander aufbauen und wie sie sich durch ihre Unterschiedlichkeiten immer wieder toll ergänzen, aber auch herausfordern und sich so am Ende gegenseitig helfen ihre eigene Geschichte zu schreiben und zu verarbeiten. Die Liebe, die daraus entsteht wird nur sehr selten ganz explizit und in kitschigen Worten ausgedrückt und ist doch auf jeder Seite spürbar. Eine LQBTQ-Geschichte, die so viel richtig macht und die ich wirklich empfehlen kann. 5/5 🌟

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