Top 10 – Bücher 2021

Hallo! Ich hoffe ihr hattet eine schöne Weihnachtszeit und konntet trotz allem ein paar schöne Tage mit eurer Familie verbringen. Ich melde mich nach einer kleinen Weihnachtsgeschenke-/Winterpause wieder zurück. Ich weiß nicht, wie es sich für euch angefühlt hat, aber für mich hat es sich angefühlt, als ob das letzte Jahr unglaublich schnell vergangen ist. Dabei ist wirklich nicht wenig passiert. Und wenige Bücher habe ich 2021 Jahr auch nicht gelesen. Ich liebe Kitsch, weswegen wieder sehr viele Liebesgeschichten dabei waren, aber ein paar ‚Ausreißer‘ sind auch dabei. Insgesamt waren es 60 Stück. Anders, als 2020 gab es hier tatsächlich nicht so viele, die mich richtig begeistern konnten. Aber es waren auch nur wenige richtige Flops dabei. Ein paar konnten mich aber doch überzeugen. Welche am meisten zeige ich euch hier.

Welche waren eure Buchhighlights 2021? Habt ihr mehr gelesen, als im letzen Jahr oder weniger?


10. Kerstin Gier – „Vergissmeinnicht“

Ich bin ganz ehrlich – so sehr, wie andere Bücher von Kerstin Gier, konnte mich ‚Vergissmeinnicht‘ nicht überzeugen. Aber Kerstin Gier ist nunmal Kerstin Gier. Und so hat auch dieses Buch mir genug Gründe geliefert es auf meiner Top 10 Liste zu nennen. Ein paar davon sind: Matilda als eine Kerstin Gier-typische Protagonistin (schlagfertig, witzig, intelligent, herzlich), eine wirklich spannende Prämisse, die in einer wirklich kreativen Welt spielt. Auch wenn in diesem ersten Teil vielleicht ein paar Dinge zu wenig betrachtet wurden, freu ich mich schon riesig auf die weiteren der Reihe.

9. Kate Lillian – „Träume nicht dein Leben

Ähnlich, wie Vergissmeinnicht hat auch diese Geschichte eine tolle Protagonistin und eine kreative und durchdachte Welt. Dieses Buch geht ans Herz und ist voller toller Momente – Klar, dass Kate Lillians Auftaktband einen Platz auf meiner Jahreshighlightsliste bekommt! Vor allem hat mir gefallen, dass hier ein Mädchen Heldin der Geschichte ist, das eben nicht immer mutig, selbstbewusst und unerschrocken ist. Das macht Jill nachvollziehbar, sympathisch und zu jemandem, mit dem man gerne mitgeht.

8. Sarah Sprinz – „What if we Stay

Letztes Jahr stand schon einmal ein Buch von Sarah Sprinz auf meiner Liste – nämlich der erste Teil dieser Reihe. Dieses Jahr hätte ich eigentlich Band 2 UND 3 hier nennen können. Aber „What if we Stay“ konnte mich einfach doch ein bisschen mehr überzeugen. Eine wunderschöne Geschichte, die ich auch noch sehr gerne mochte, als ich sie im Zuge meiner Bachelorarbeit wochenlang analysiert hatte. Das liegt vor allem an der Einfühlsamkeit, mit der Sarah ihre Figuren und Themen behandelt.

7. Ava Reed – „Madly“

Der erste Teil der ‚In Love‘-Reihe hat mir gefallen. Dieser zweite muss ganz klar auf meiner Liste der Highlights dieses Jahres landen. Denn dieser hat mich wirklich begeistert. Auch hier ist es wieder vor allem die starke und nahbare Protagonistin, die mir am besten gefallen hat. Denn durch sie werden Themen angesprochen, die glaube ich jeder in seinem Leben kennt – Wie sollen mich andere sehen? Gibt es so etwas wie Perfektion und wenn ja: Ist sie überhaupt erstrebenswert? Ich fand die Geschichte von June und Mason wirklich schön!

6. Rachel Bloom „I want to be where the normal people are“

Seit ich ihre Serie ‚Crazy Ex-Girlfriend‘ geguckt habe, bin ich Fan von Rachel Bloom. Sie stellt gerne gesellschaftliche Normen in Frage, spricht Tabuthemen an und hat dabei einen bissigen Humor und eine Intelligenz, die ich immer wieder fantastisch finde. In ihrer Biografie erzählt sie, wie sie zu der geworden ist, die sie heute ist und denkt darüber nach, warum wir ’normal‘ sein wollen. Ihr Fazit: nicht normal sein ist auch super! Ein wirklich tolles Buch über den Weg zu sich selbst und Selbstwertgefühl.

5. Lyssa Kay Addams – „The secret Bookclub (Bd. 3)“

Mich hat dieser dritte Teil vor allem so überzeugt, weil ich nicht so viel Tiefgang erwartet habe. Genauso wenig die Thematik, die vor allem gegen Ende behandelt wird. Aber dieses Buch macht so viel richtig und hat mich dadurch (und durch die Liebesgeschichte natürlich) wirklich begeistert. Der dritte Band ist eine tolle Fortsetzung der Reihe, steht aber auch für sich selbst and ein Buch mit einer süßen Geschichte und viel Witz.

4. Lene Jansen – „In Richtung Stoppelfelder“

Lene hat ein Buch geschrieben, das unter die Haut geht und einen mitfühlen, mitfiebern und so viel mehr lässt. Das liegt vor allem an ihrem teilweise wirklich poetischen Schreibstil, mit dem sie über Vergangenheit, Freundschaft und Liebe nachdenkt. Gibt man Protagonisten, die zu ebendiesen Themen etwas zu sagen haben und toll miteinander verbunden sind/werden und ein Setting, das toll einrahmt, dazu, hat man ein Jahreshighlight. Kurz: Ich fand dieses Buch wirklich genial, weswegen es auf meiner Liste auf Platz 4 landet.

3. Nikola Hotel – „Ever“

Ich fand hier vor allem die Dynamik zwischen den beiden Protagonisten toll, weil sie in einem Setting entsteht, das man sonst nicht so oft in Büchern hat. Pflegekräfte bekommen viel zu selten genug Aufmerksamkeit und auch wenn diese Geschichte fiktiv und manchmal ganz klar dramatisiert ist, bekommt man einen kleinen Einblick in diese Welt. Dazu kommt, dass die beiden Protagonisten durch ihre Vergangenheit eine Verbindung haben, die immer wieder angedeutet wird und im Hintergrund für richtig Spannung sorgt. ich habe dieses Buch geliebt! Und wie schön ist dieses Cover??

2. Carolin Wahl – „Vielleicht Nie“

Auch hier gilt wieder: Der erste Band hat mir gefallen, der zweite mich wirklich begeistert. Jo und Kilian haben eine Geschichte, die einem zum Nachdenken gibt, romantisch ist, viel Witz hat und vor allem viel Herz. Jo fand ich schon im ersten Band eine interessante Figur und ich fand es so schön in diesem Band jetzt mehr Hintergrund zu bekommen und sie besser kennenzulernen – denn sie ist eine wirklich tolle Protagonistin.

1. Anabelle Stehl – „Fade Away“

Mein Highlight des Jahres ist, wie viele Bücher auf dieser Liste, ein zweiter Band. Diesmal der der ‚Away‘-Reihe von Anabelle Stehl. Kyra und Milans Geschichte hat mich bewegt und war mein absolutes Lieblingsbuch diesen Jahres. Anabelle Stehl spricht Themen an, die immer noch oft tabuisiert werden und behandelt sie mit Feingefühl und Sensibilität ohne die Spannung und Romantik des Buches dadurch hintenan zu stellen. Kyra hat viel mitgemacht und ist trotzdem oder gerade dadurch eine Protagonistin, die ein echtes Vorbild ist. Sie und Milan haben mich, wie Amber und Emmett aus ‚What if We Stay‘, in meiner Bachelorarbeit begleitet und dadurch noch mehr begeistert. Platz 1 des Jahres muss also an ‚Fade Away‘ gehen 🙂

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